Anlass zur Initiative «10-Millionenschweiz» und wieso ich "nein" stimme!

23. Mai 2026

💬 Spannende Diskussion in Thun mit Lisa Mazzone, Präsidentin der Grünen Schweiz, und Carlos Reinhard, Grossrat FDP.Die Liberalen Schweiz sowie Präsident von Wirtschaft Thun Oberland und Volkswirtschaft Berner Oberland, zur Initiative «10-Millionenschweiz» und zum Thema Migration in der Schweiz. Kompetent moderiert wurde der Anlass von Noëmi Porfido, Thuner Stadträtin.

Der Austausch hat gezeigt, wie wichtig es ist, bei diesem Thema genau hinzuschauen und die Sorgen vieler Menschen ernst zu nehmen.


🏠 Fehlender Wohnraum, steigende Wohnkosten, volle Züge und Busse oder der Verlust von Kulturland beschäftigen viele Menschen. Diese Sorgen sind real – und sie verdienen es, ernst genommen zu werden.


Doch wer Probleme ernst nimmt, muss auch bereit sein, Lösungen zu suchen. Genau das fehlt mir bei der Initiative «10-Millionenschweiz». Sie verspricht einfache Antworten auf komplexe Herausforderungen, ohne deren Ursachen anzugehen.


🚆 Im politischen Alltag erlebten wir auf Gemeinde-, Kantons- und Bundesebene immer wieder, dass die SVP Lösungen bei Wohnraum, Verkehr, Raumplanung oder der Sicherung von Fachkräften bekämpft. Statt konstruktiv an Verbesserungen mitzuarbeiten, setzt sie auf Abschottung und Polemik.


📍 Für die Region Thun und das Berner Oberland wäre die Initiative zudem ein Rückschritt. Sie würde den Fachkräftemangel in Gesundheit und Tourismus verschärfen, die wirtschaftliche Entwicklung bremsen und keine der Herausforderungen lösen, die viele Menschen zu Recht beschäftigen.


🤝 Fortschritt entsteht nicht durch Schuldzuweisungen, sondern durch Dialog, Kompromisse und die ehrliche Auseinandersetzung mit den Ursachen von Problemen. Genau diese Haltung braucht die Schweiz.


🗳️ Darum sage ich klar: Nein zur Initiative «10-Millionenschweiz».