Newsletter #10 Zukunft braucht Herkunft – und am 29. März entscheidest du mit!

Warum sich Engagement lohnt – und deine Stimme jetzt zählt!

Liebe Leserinnen und Leser

«Zukunft braucht Herkunft» – dieser Gedanke begleitet mich in diesen Wochen besonders.

Gleichzeitig merke ich beim Schreiben: So vieles, was wir lesen, ist schwer. Kriege, Krisen, Unsicherheiten – Ukraine, Gaza, Iran. Ich habe mich gefragt, ob ich meinen Newsletter so beginnen soll.

Ich habe mich dafür entschieden. Gerade weil es zeigt, wie fragil Frieden, Demokratie und Meinungsfreiheit sind. Und weil es mir wichtig ist, nicht nur das Schwierige zu benennen, sondern auch das, was Hoffnung gibt: dass sich Engagement lohnt, dass wir gestalten können – durch politische Arbeit, durch Abstimmen und durch Wahlen.

Bund – Demokratie stärken, Zukunft sichern

Die jüngsten nationalen Abstimmungen sind dafür ein gutes Beispiel.

Das klare Nein zur Halbierungsinitiative ist ein wichtiges Signal für Medienvielfalt und eine funktionierende demokratische Öffentlichkeit. Denn ohne starke Medien gerät die Meinungsbildung unter Druck – mit Folgen, wie wir sie international beobachten können.

Die Ablehnung des Klimafonds hingegen ist aus meiner Sicht eine verpasste Chance. Gerade jetzt braucht es entschlossenes Handeln und Investitionen, um die Klimakrise sozial gerecht anzugehen. Aber auch hier gilt: Die Debatte geht weiter – und ich bleibe dran.

Kanton Bern – Dranbleiben und Wirkung erzielen

„Zukunft braucht Herkunft“ gilt auch für unsere kantonale Politik: Was wir heute entscheiden, prägt das Morgen.

Ein Beispiel, das mir zeigt, dass sich Einsatz lohnt, ist die Opferhilfestrategie. Nach der Rückweisung durch den Grossen Rat wurde sie substanziell verbessert, und zentrale Massnahmen wie das geplante Mädchenhaus oder Anschlusslösungen nach dem Frauenhaus – etwa das Angebot LibElle – konnten dank konsequenter politischer Arbeit bereits umgesetzt oder auf den Weg gebracht werden. Entscheidend war dabei auch die überparteiliche Zusammenarbeit, durch die wir gemeinsam konkrete Verbesserungen für Betroffene erreichen konnten. Planungserklärungen sorgen zudem dafür, dass wichtige Punkte wie ein niederschwelliger Zugang im ganzen Kanton, Prävention und zusätzliche Schutzinstrumente bei häuslicher Gewalt verbindlich berücksichtigt werden. Dranbleiben wirkt.

Gleichzeitig gibt es Themen, bei denen wir noch nicht am Ziel sind. Bei der Bildungsinitiative gehörte ich im Grossen Rat zur Minderheit. Doch entschieden ist noch nichts – nun liegt es an der Stimmbevölkerung. Ich werde mich mit Überzeugung für ein Ja einsetzen: für starke öffentliche Schulen, faire Bedingungen für Lehrpersonen und eine Bildungspolitik, die die Zukunft gestaltet statt verwaltet.

Wahlen – Jetzt die Weichen stellen

Am 29. März 2026 entscheidest du mit, wie sich der Kanton Bern weiterentwickelt. Gerade deshalb ist es so wichtig, diese Wahlen zu nutzen: Es geht nicht nur um Personen, sondern um die Richtung, die wir einschlagen – und darum, ob wir heute die Weichen für morgen richtig stellen.

Klimaschutz, erneuerbare Energien, eine gute Gesundheitsversorgung und eine starke Bildung sind zentrale Investitionen in unsere Zukunft – für alle Menschen im Kanton Bern. Ich bitte dich deshalb, das Regierungsratsticket «zäme wytercho» von SP und Grünen zu unterstützen, und würde mich sehr freuen, wenn ich weiterhin deine Stimme in der kantonalen Politik sein darf – mit deiner Unterstützung auf der Liste 13 im Verwaltungskreis Thun.

Stadt Thun – Zuhören. Verantwortung übernehmen.

Auch in Thun stehen wichtige Entscheidungen an. Der Ausgang der kantonalen Wahlen wird die politische Situation direkt beeinflussen, bevor im Laufe des Jahres Gemeinderat und Stadtpräsidium neu gewählt werden.

Meine Kandidatur für das Stadtpräsidium steht.

Ich bin überzeugt: Gute Politik beginnt mit Werten – mit Respekt, Zuhören und dem gemeinsamen Willen, Lösungen zu entwickeln. Menschen wollen gesehen und in ihren Anliegen und Ängsten ernst genommen werden. Das bedingt, dass wir zuhören und Verantwortung übernehmen. Dafür bin ich bereit.

Danke, dass du mich auf diesem Weg begleitest, mitdenkst und unterstützt.

Ich wünsche dir einen hoffnungsvollen und farbigen Frühlingsanfang.

Herzlich
Andrea

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Newsletter #9 Gemeinsam Zukunft säen – politische Weichenstellungen in herausfordernden Zeiten