Newsletter #1
Liebe Empfängerin, lieber Empfänger meines Newsletters
Schön, dass ich in meinem ersten Newsletter dich anschreiben darf. Im Zug der Neugestaltung meiner Webseite werde ich künftig regelmässig einen Newsletter verschicken und darin über meine politische Arbeit als Grossrätin des Kantons Bern und Gemeinderätin der Stadt Thun informieren.
Wichtig ist mir, dass das keine Einweg-Kommunikation bleibt, sondern dass ich von dir Feedback und Nachrichten erhalte!
Die Sommersession des Grossen Rat des Kantons Bern brachte erfreuliche Entscheide mit sich. Mit dem deutlichen Entscheid zur Konzessionserteilung für das Triftprojekt konnte ein wichtiger Meilenstein für die erneuerbare Energieversorgung und Speicherung gerade in den Wintermonaten erreicht werden.
Nebst dem Thema der erneuerbaren Energien befasste sich der Grosse Rat auch mit dem Thema Psychische Gesundheit, insbesondere auch von der jüngsten Generation. Die Medien berichten wiederholt über die alarmierende Situation und Handeln ist dringend nötig.. Dank konstruktiver überparteilicher Zusammenarbeit fand ein von mir miteingereichtes Vorstosspaket die nötigen Mehrheiten. Der Kanton ist nun gefordert, Massnahmen zu ergreifen, um die nötigen Fachkräfte auszubilden, die Präventionsarbeit zu stärken und um eine bessere Bekanntmachung und Vernetzung der Angebote zu bewirken und mitzufinanzieren. Wir haben damit einen Meilenstein erreicht.
Wir alle wissen es: Medizinische Grundversorgung und Spitalversorgung bedürfen grundlegender Reformen Die Spitalschliessungen in Münsingen und Tiefenau zum Beispiel sind das Ergebnis von falschen Finanzierungsanreizen und der stockenden Reformierung der Grundversorgungsmodelle. Die Steuerung der medizinischen Grundversorgung gehört in die öffentliche Hand. Ich nahm dazu einen erneuten Anlauf und reichte eine überparteiliche Motion ein, die verlangt, dass der Kanton die Aktienmehrheit an den Regionalen Spitälern halten muss.
In Thun durfte ich die Früchte der Arbeiten ernten, die dank eines breiten partizipativen Prozesses und dem Einbezug der Wirtschaft und Bevölkerung prächtig gewachsen sind. Der Gemeinderat verabschiedete die Klimastrategie. Sie zeigt den Absenkpfad auf und definiert Stossrichtungen und Massnahmen zur Erreichung des Ziels Netto-Null bis 2050.
Der Einbezug der ganzen Bevölkerung bei der Entwicklung und Umsetzung klimarelevanter Lösungen ist zentral. Nun laufen die letzten Vorbereitungen für die drei smarten Umsetzungsprojekte: Klimaidee, Reallabor und Clusteranalyse Heizungsersatz.
Für unser partizipatives Vorgehen zeichnete der Bund die Stadt Thun als Frontrunnerstadt aus und beteiligte sich massgeblich an den Kosten. Plötzlich achten andere Städte darauf, was Thun macht, und das verdanke ich motivierten, engagierten Mitarbeitenden. Ich freue mich darauf, euch schon bald über die Erfahrungen aus der Umsetzung zu berichten. Soviel vorweg: mit der Klimaidee werden wir die höchste Stufe der Partizipation umsetzen. Thuner:innen sind dazu eingeladen, Projektideen zum Klimaschutz einzugeben und nach einer fachlichen Prüfung zu wählen und entscheiden, welche davon sie umsetzen wollen.
Auch was den Finanzhaushalt der Stadt Thun anbelangt, darf ich dankbar sein.. Mit der Genehmigung des positiven Rechnungsabschlusses 2022 durch den Stadtrat konnten wir die solide finanzielle Ausgangslage weiter ausbauen. Stabile Finanzen sind ein Standortvorteil und anders als andere Städte, die Steuern erhöhen müssen, sind wir in einer komfortablen Ausgangssituation und können Steuersenkungen nun ernsthaft prüfen.
Diese Entwicklungen und Erfolge geben Zuversicht und die Kraft für das viele, das es noch zu tun gibt. Zum Beispiel auch beim Bund! Daher werde ich dir auch bald über interessante Veranstaltungen und Begegnungen im Zuge meiner Kandidatur als Nationalrätin berichten.
Die Details zu den Anlässen findest du auf meiner Website.
Mehr Informationen über die Kandidatur und meine Aktivitäten findest du auf meiner Webseite.
Bis bald, herzlich grüsst
Andrea de Meuron
Grossrätin - Gemeinderätin Thun